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Alles über
Photovoltaik

Wie funktioniert eine Solaranlage? Passt mein Dach dafür? Und lohnt sich das überhaupt noch? In unserem Ratgeber finden Sie alle Antworten transparent und verständlich aufbereitet.

Photovoltaikanlage auf Dach

In 3 Schritten:
So entsteht Ihr Strom.

1

Die Module fangen die Sonne ein

Treffen Sonnenstrahlen auf die Solarmodule auf Ihrem Dach, erzeugen die darin verbauten Solarzellen elektrischen Gleichstrom. Das funktioniert übrigens auch bei bewölktem Himmel (diffuses Licht).

2

Der Wechselrichter übersetzt

Ihre Haushaltsgeräte können mit Gleichstrom nichts anfangen. Das Gehirn der Anlage – der Wechselrichter – wandelt den Strom geräuschlos in nutzbaren Wechselstrom um.

3

Nutzen, speichern oder verkaufen

Der fertige Strom fließt nun in Ihre Steckdosen. Produzieren Sie mehr als Sie verbrauchen, fließt der Überschuss in Ihren Stromspeicher für die Nacht. Ist auch der Speicher voll, wird der Strom ins öffentliche Netz eingespeist und Sie erhalten dafür eine Vergütung.

Sonne
Modul Module
Wechselrichter Wechselrichter
Haus-
Verbrauch
Speicher Batterie-
Speicher

Der schnelle Dach-Check:
Eignet sich mein Haus?

Fast jedes moderne Dach in Deutschland eignet sich für die Gewinnung von Sonnenenergie. Wenn Ihr Dach die folgenden drei Kriterien erfüllt, steht Ihrer Anlage nichts im Wege:

1. Die Ausrichtung

Das absolute Optimum ist eine Südausrichtung. Aber auch reine Ost-West-Dächer sind heute extrem beliebt, da sie den Strom genau dann liefern, wenn Sie morgens und abends zu Hause sind.

2. Die Dachneigung

Ideal ist ein Winkel zwischen 30 und 40 Grad, da hier die Sonne perfekt auftrifft. Doch auch Flachdächer sind kein Problem: Hier stellen wir die Module mit speziellen Halterungen einfach im perfekten Winkel auf.

3. Die freie Fläche

Eine moderne PV-Anlage für ein Einfamilienhaus benötigt meist zwischen 30 und 50 Quadratmeter freie, möglichst unverschattete Dachfläche, um wirtschaftlich sinnvoll zu arbeiten.

Dachansicht für Photovoltaik

Mythen vs. Fakten

Rund um das Thema Solarenergie kursieren viele veraltete Informationen. Wir räumen mit den häufigsten Irrtümern auf.

Mythos

In Deutschland gibt es zu wenig Sonne.

Fakt

Deutschland hat eine hervorragende Sonneneinstrahlung für Photovoltaik. Da moderne Module (wie unsere AIKO-Doppelglasmodule) auch bei diffusem Licht (Bewölkung) Strom produzieren, erzielen Sie das ganze Jahr über beachtliche Erträge.

Mythos

Eine PV-Anlage ist viel zu teuer.

Fakt

Die Preise für Komponenten sind in den letzten Jahren extrem gefallen. Zudem zahlen Privatpersonen aktuell 0% Mehrwertsteuer. Durch die massiv eingesparten Stromkosten amortisiert sich die Anlage meist schon nach 8 bis 12 Jahren komplett.

Mythos

Speicher lohnen sich nicht.

Fakt

Das war früher richtig, heute ist es falsch. Da die Einspeisevergütung stark gesunken und der Strompreis stark gestiegen ist, ist Eigenverbrauch das oberste Ziel. Nur mit einem Speicher können Sie den günstigen Solarstrom auch abends nutzen, wenn Sie fernsehen oder kochen.

Mythos

Solarmodule sind giftig und Sondermüll.

Fakt

Moderne Solarmodule bestehen zu über 90% aus Glas, Aluminium und harmlosem Silizium (Sand). Sie lassen sich hervorragend recyceln. Hersteller sind gesetzlich zur kostenlosen Rücknahme verpflichtet, um die Wertstoffe wiederzuverwenden.

Die goldene Regel: Eigenverbrauch

Aktuell zahlen Sie ca. 30 bis 40 Cent für eine Kilowattstunde (kWh) Strom aus dem Netz. Wenn Sie Ihren Solarstrom ins Netz einspeisen, erhalten Sie dafür ca. 8 Cent. Ihre eigene Kilowattstunde vom Dach kostet Sie aber rechnerisch nur ca. 10 bis 12 Cent in der Herstellung.

Das bedeutet:

Jede kWh, die Sie selbst verbrauchen (z.B. für Wärmepumpe, E-Auto, Haushalt), spart Ihnen sofort bis zu 30 Cent. Darum planen wir Ihre Anlage so, dass Sie einen maximalen Autarkiegrad erreichen.

Sind Sie bereit für die Unabhaengigkeit?
Potenzial berechnen:

Wählen Sie Ihr gewünschtes Energiekonzept aus und lassen Sie uns gemeinsam in einem ersten Gespräch herausfinden, wie viel Sie mit einer eigenen Anlage sparen können.